Dienstag, 21. November 2017
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Kurze Geschichte der Bibliothekskultur von Dombóvár PDF Drucken E-Mail

Bei der Forschung nach der Bibliotheksvergangenheit von Dombóvár können dokumentierte Daten von dem Anfang der 1900er Jahre gefunden werden. In der damaligen örtlichen Presse sowie in dem diesbezüglichen Band des Verlagswerkes mit dem Titel Könyvtári Minerva wird über die Gründung und Tätigkeit von diversen Gesellschaften, Vereinigungen, Volksbibliotheken, Schulbibliotheken berichtet. Im Band IV. kann gelesen werden, dass die Bibliothek - die von dem Kulturverband 1904 gegründet wurde, über Bücher in 643 Bänden verfügt hat. Über die Anzahl der Benutzer wurden Angaben von 1909 veröffentlicht, nach diesen Angaben hat die Bibliothek über 648 Leser verfügt und 2519 Bände von Büchern geliehen. In dem Zeitraum zwischen den zwei Weltkriegen haben die verschiedenen Lesevereine, die Gewerbegenossenschaft, die Bibliotheken der zwei Mittelschulen, sowie die Bibliotheken des Lokomotivführerheims und des Heizerheims der Einwohner von Dombóvár die Möglichkeit für den Buchverleih sichergestellt. Das 1913 gegründete Königlich-Katholische Esterházy Miklós Gymnasium ist in kurzer Zeit die größte Bibliothek der Gemeinde geworden, das hat am Ende der 1910er Jahre über 3949 Bände von Büchern verfügt. Ein Teil der damaligen Sammlung stellt heute auch einen gescheut bewahrten „Schatz“ der Bibliothek des Gymnasiums dar. Das Institut der Bruderschaft von St. Ursula hat über eine kleinere Sammlung mit 1301 Bänden verfügt.
Die Eisenbahner haben durch Selbstorganisierung, nach Arbeitsbereichen Gruppen gebildet, und selbständige Gesellschaften sowie Heime gegründet, die über mehr oder weniger große Bibliotheken verfügt haben. Die Bibliothekstätigkeit des Lokomotivführerheims war relevant (das hat über ca. 2000 Bände von Büchern verfügt), diese Sammlung hat dann später die Basis der nachmaligen Bibliothek der Eisenbahnergewerkschaft gebildet. Das Heizerheim der Einwohner von Dombóvár, die Gewerbegenossenschaft, der Katholische Lesekreis, der Katholische Gesellenverein, das Herrenkasino haben auch über eigene Bibliotheken verfügt. Diese Bibliotheken haben über innere Vorschriften verfügt, in denen auch festgelegt wurde, welche Gesellschaftsschichten - nach dem Beruf, Vermögen, Religion usw. – sind berechtigt, die Bibliothek zu benutzen. Leider sind weder von den Sammlungen noch über ihre Benutzung schriftliche Dokumente überblieben. 
Die Sammlung der kleinen Bibliotheken hat sich in den Kriegsjahren zumeist zerstreut, und ist verloren gegangen. Nach 1945 wurde mit mehr oder weniger Erfolg versucht, die noch auffindbaren Bibliothekssammlungen zu retten und die Dokumente zu bewahren, die damals als dafür geeignet betrachtet wurden. Ein verschwindender Teil dieser Dokumente sind in die Sammlung der sich organisierenden Volksbibliotheken gelangen.
Für die 1949-50er Jahre ist das Volksbibliotheknetz ausgebaut worden. Die Basis der in Dombóvár 1947 gegründeten Volksbibliothek hat das Buchpaket dargestellt, das von der die Volksbibliotheken organisierenden Landeskommission zusammengestellt wurde.
Die Bibliothek, die früher zur Stadt Szekszárd und Tamási gehört hat, ist ab dem 1. April 1954 eine selbständige Gemeindebibliothek geworden. Das Gebäude konnte am Hunyadi Platz gefunden werden und die Aufgaben der Bibliothek hat ein hauptberuflicher Bibliothekar geleistet. Die Bibliothek bestand aus einem Raum, die Einrichtung dieses Raums war bescheiden, es gab einen großen Schrank, zwei Bücherregale und zwei Tische in der Leseecke. Die Bibliothek konnte einen Dokumentenbestand von 2552 Bänden der Bücher aufweisen, und sind 376 eingeschriebene Leser registriert worden.
Wegen dem größeren Benutzerverkehr, und den angewachsenen Ansprüchen, sowie wegen der problematischen Ablegung des Dokumentenbestandes wurde die Bibliothek im Herbst 1955 ins Gebäude unter der Anschrift Dombó Pál utca 3 umgesiedelt.  

Hier wurde die Bibliothek mit einem Ausleiheraum und mit einem Lagerraum erweitert. Das Konferenzzimmer im Gebäude funktionierte auch als Bibliothekslesesaal. Die am 1. Januar 1958 gegründete Kreisbibliothek hat ihre Tätigkeit in diesem Gebäude angefangen. Die Bibliothek ist nach der Erweiterung mit einer Hofwohnung, sowie nach mehrmaligen Erneuerungs- und Umbauarbeiten später dann für einen Zeitraum eine der schönsten und unter den günstigsten Umständen tätigen Kreisbibliotheken des Komitats Tolna geworden.     
Im Jahr 1958 waren 6% der Einwohner der Stadt Bibliothekbenutzer. Die Leseraktionen haben aufeinander gefolgt um das Lesen zu popularisieren und den Benutzerverkehr der Bibliotheken zu erhöhen, die Bibliotheken haben versucht, mit direkter Propagandaarbeit die „gewünschte“ Leseranzahl zu erreichen. Die Anzahl der Leser sowie die Menge der beschafften Dokumente haben sich erhöht, und die Anzahl der von den Benutzern ausgeliehenen Bände ist auch bedeutend gestiegen. 
Bei der Betrachtung des Jahres 1955 (nach der Inventur des Dokumentenbestandes der selbständigen Bibliothek) können die bezeichnenden Angaben der Gemeindebibliothek von Dombóvár, wie folgt aufgeführt werden:
Bücherbestand: 2945 Stk.,   
Leseranzahl: 713 Personen, davon 381 Personen unter 14 Jahre,
Anzahl der ausgeliehenen Bände: 32367, die im Vergleich zu den heutigen Angaben eine auffällige Unangemessenheit aufweist, da 2003 auch ungefähr Dreißigtausend Bände ausgeliehen wurden, während die Anzahl der Leser 3,5-4-mal höher ist. Die Erklärung wird sich nicht nur aus der Änderung der Lesungsangewohnheiten, sondern aus der Absonderlichkeit der Angewohnheiten zum Betreiben der Bibliothekbenutzung in einem entschwundenen System ergeben. (Die überalterte Altersklasse kann sich vielleicht noch an die vorgeschriebene Ausleihepflicht mit bestimmter Bücheranzahl erinnern.)
Gemäß dem Komitatsbeschluss wurde 1957 die Kreisbibliothek in Dombóvár auch gegründet, die ihre Tätigkeit am 1. Januar 1958 angefangen hat.
Die Übergabe der Bibliotheken in Ratsverwaltung wurde 1959 vollständig abgeschlossen. Durch diese Maßnahme haben die Gemeinderäte für die Bibliotheken selbständiges Budget abgesondert. Ab diesem Zeitpunkt war die regelmäßige und laufende Bestandentwicklung - die auch auf die örtliche Ansprüche gebaut hat - auch in Dombóvár sichergestellt. Die vorhandenen Niederlassungsbibliotheken wurden an die verwaltungsmäßig bestimmten Gemeindebibliotheken angeschlossen. Die Niederlassungsbibliotheken von Mászlonypuszta, Nagykonda, Szarvasd, Tüske, und dann die Niederlassungsbibliothek von Újdombóvár haben zur Gemeindebibliothek von Dombóvár gehört.  
1963 wurde das Gebäude der Kreisbibliothek komplett erneuert und mit neuen Möbeln eingerichtet, sowie von der bisherigen Bücherauswahl gemäß dem Katalog wurde zur Ausleihe des freien Bücherregals übergangen. Die Kinderbibliothek hat ihren Platz 1967 in einem anderen, kaum 100 Meter weit entfernten Gebäude, im Kulturhaus der Eisenbahner - bekommen, so wurde im befreiten Raum ein Zeitschriftenleseraum - mit 65 Zeitschriften und Tageszeitungen eingerichtet Diese war der erste Zeitschriftenleseraum des Komitats.  
Die Niederlassungsbibliothek von Újdombóvár hat im Gebäude des ehemaligen Gemeinde- und Parteienhauses auf 110 m2 Grundflächen, mit einem Bibliothekar – der in einer halben Arbeitsschicht gearbeitet funktioniert.
Am 1. April 1970 ist Dombóvár eine Stadt geworden. In der für Stadt erklärten Ortschaft konnten die Kultureinrichtungen unter ziemlich schlechten Bedingungen funktionieren. Der Aufbau des neuen Kulturhauses und der neuen Bibliothek wurde im Jahr 1973 vorgesehen, um die wegen dem Titel Stadt bestehenden besseren Entwicklungsmöglichkeiten ausnutzen zu können. Mitte der 70er Jahre ist die provisorische Erweiterung der Bibliothek bis zur Fertigstellung des neuen Gebäudes erforderlich geworden. Die Bibliothek hat von dem Stadtrat zwei Lagerräume - im Untergeschoß der Wohnbauten in der Nähe des Institutes - erhalten. Hier wurden der weniger benutzte Anteil des Bibliothekbestandes und die gesamte Menge der eingebundenen Zeitschriften angelegt.
Ins Leben der Bibliothek ist 1979 eine bedeutende Änderung eingetreten: Die Bibliothek konnte gemeinsam mit dem Kulturhaus endlich ins neue Gebäude einziehen. Nach dem Einzug funktionierte die Stadtbibliothek als eine integrierte Institution, und als konstitutive Einheit des Kulturheims weiter. Die Institution hat die Bezeichnung: Kulturzentrum und Bibliothek erhalten. Die neue Organisationsform hat der Selbständigkeit der beruflichen Tätigkeit der Bibliothek nicht beeinträchtigt, hat aber der Bibliothek den sozialen Auftritt als selbständige Institution benommen. 
Gemäß dem Bauvorhaben wurde die Bibliothek in dem linken Gebäudetrakt auf einer Grundfläche von 600 m2 eingeräumt. Der Ausleiheraum mit freien Bücherregalen, sowie die Sektoren für die Kinder und für die Erwachsenen haben gemeinsam einen Raum mit 360 m2 erhalten. Die Musiktheke funktionierte mit Plätzen für 20 Personen, mit dem gleichzeitigen Hören von 4 Programmen, mit modernen technischen Einrichtungen in einem Raum mit der Grundfläche von 80 m2. Zur Bibliothek gehören noch zwei Forschungsräume, ein Bearbeitungsraum und zwei kleineren Büroräume. In Fachkreisen hat die Ausbildung der Sektoren für die Kinder und für die Erwachsenen - d. h. die Anlegung der zwei Sektoren in einem Luftraum - eine umstrittene Lösung dargestellt.   
Die Öffnungszeiten haben 46 Stunden pro Woche ausgemacht, die Bibliothek war an jeden Tagen der Woche - auch am Sonntag-Vormittag - geöffnet.  
Im Kulturzentrum und Bibliothek hat sich die folgende Organisationsform entwickelt. Die Institution wurde auf zwei, beruflich gesonderten Gruppen - unter der Leitung der stellvertretenden Bibliotheks- und Volksbildungsdirektoren - aufgeteilt, die Finanzabteilung und die technische Abteilung haben selbständige Gruppen gebildet, und diese Abteilungen haben unter der Leitung des dritten stellvertretenden Direktors gestanden.

Das Interesse der Einwohnerschaft für die ins neue Gebäude eingezogene Bibliothek ist bedeutend angewachsen, diese Tatsache ist auch von statistischen Angaben nachgewiesen. Wegen dem größeren Bibliotheksraum, den neuen Aufgaben sowie wegen dem sich bedeutend erhöhten Benutzerverkehr hat sich die Anzahl der Bibliothekar in zwei Jahren auf die Doppelte erhöht. Die Bibliothek hat 1980 mit 10 beruflich gebildeten Mitarbeitern funktioniert. Die Positionen der Mitarbeiter können wie folgt aufgeführt werden:
1 stellvertretender Direktor, Leiter der Bibliotheksabteilung, 1 Informationsbibliothekar, 1 Bibliothekar, der die Musiktheke-Leiter, 1 Lesedienst-Bibliothekar, 1 Kinderbibliothekar, 1 Methodologie-Bibliothekar, 2 Personen als Informationsbestandbearbeiter und 1 Person als Lagerverwalter.
Die Bibliothek wurde 1979 – bei dem Einzug ins neue Gebäude – durch die folgenden bibliothekstatistischen Angaben bezeichnet:   
Anzahl der eingeschriebenen Benutzer: 3651, Anzahl der ausgeliehenen Bände: 83239 Stk.  
Bücherbestand: 56700 Stück Bücher, 1138 Stk. Schallplatten, 869 Dias   
Beschaffungsbetrag: 330187 HUF, - Um diesen Preis sind 9170 Stk. Dokumente gekauft worden.
Die staatliche Unterstützung der Kultur hat sich in den 1980er Jahren günstig entwickelt. Hinsichtlich der Bibliothek hat diese Tendenz die intensive Entwicklung der Sammlung sowie die Beschaffung von Dokumenten neuer Typen ermöglicht. Über den jährlichen Buchankaufsbetrag hat die Stadtbibliothek von Dombóvár 1980 von dem Kulturfonds 200 Tausend HUF, sowie von den örtlichen Beratern 120 Tausend HUF als Unterstützung bekommen. In diesem Zeitraum wurden die Musikbestände entwickelt, die Handbibliothek ergänzt, sowie die Mehrexemplare beschafft. Die Bibliothek hat den Ausbau der Videotheke 1986 angefangen. 
Für die Ausbildung und laufende Entwicklung des Dokumentenbestands des Sektors für Ökonomie und Recht, und für die Beschaffung der Mitteilungsblätter des Berufszweigs haben die Produktionsgenossenschaften, die Unternehmen und sonstige Wirtschaftseinheiten gemäß einer Kooperationsvereinbarung bedeutende finanzielle Unterstützung geleistet. Das Ziel der Entwicklung dieses Sektors war, eine Stelle auszubilden, wo die Dokumente - die für die Wirtschaftseinheiten wichtige rechtliche und ökonomische Informationen enthalten - an einer Stelle auffindbar, und für jede Interessierten zugänglich sind. In den Jahren der Systemveränderung ist diese Dienstleistung durch den Zerfall der Wirtschaftseinheiten erloschen.
Die Bibliotheksversorgung von Dombóvár wurde in den 1930er Jahren von den nachfolgend aufgeführten Bibliothekseinheiten sichergestellt:
- Die Stadtbibliothek hat Hinterlegungsbibliotheken in Dombóvár-Szőlőhegy, im Sozialheim, in der Bierstube Szász, und in der Molnár György Grundschule,   
- Die Aufgaben der Schulbibliothek der im Jahr 1982, in der Nachbarschaft des Kulturhauses eingewichten Molnár György Grundschule hat im Rahmen einer Kooperationsvereinbarung die Stadtbibliothek erfüllt. In den Fachschulzimmern wurde eine Hinterlegungsbibliothek ausgebildet, und die kleine Entfernung von der Stadtbibliothek hat die Durchführung der die Bibliothekbenutzung betreffenden Beschäftigungen, sowie die Aufschließung der Bibliotheksgeschichte im Rahmen der Unterrichtsstunden auch ermöglicht.   
- Die Bibliothek in Újdombóvár wurde 1980 ins József Attila Allgemeine Bildungszentrum integriert. Ab diesem Zeitpunkt hat die Bibliothek als eine Bibliothek mit doppelter Funktion funktioniert.
- Die Gewerkschaftsbibliothek des Komitats hat in diesem Zeitraum - in verschiedenen Arbeitsstätten in Dombóvár - 10 Hinterlegungsbibliotheken betätigt.
In der integrierten Institution hat wurde eine Form der gemeinsamen Arbeit in der beruflichen Tätigkeit der Musiktheke mit der Mitarbeit einer Mitarbeiter des Kulturhauses verwirklicht. Die mit Plätzen für 20 Personen funktionierende Musiktheke hat vier wählbare Programm-Möglichkeiten angeboten, und außer den klassischen Musikwerken über Platten mit Unterhaltungsmusik verfügt und war besonders populär im Kreis der Jugendlichen. Für die Interessierenden - größtenteils für die Schüler der Musikschule - wurden thematische Programme erstellt. In der Musiktheke gab es wöchentlich zweimal Sprachunterrichte, um die technischen Gegebenheiten besser ausnutzen zu können. Damals konnten die Benutzer das Tonmaterial beliebig reproduzieren, das zur Popularität der Musiktheke auch beigetragen hat.       
Die Zusammenarbeit der zwei Institutionen hat sich zu allererst in der Organisierung und Abwicklung der gemeinsamen Veranstaltungen, und in der gegenseitigen Ergänzung der Tätigkeiten verwirklicht. Eine derartige gemeinsame Arbeit hat die Mitwirkung in der Sammlung und der Bearbeitung der Materiale für das Kalendarium von Dombóvár dargestellt. Dieses Verlagwerk wurde ab 1983 jährlich, insgesamt viermal ausgegeben und wurde in Fachkreisen als eine neuartige Initiative betrachtet. Die zu Ehren des 85. Geburtstags von Gyula Illyés organisierte Veranstaltungsserie und die Zusammenstellung des zum vierten Mal ausgegebenen Kalendariums (das auch im Zeichen der Ehrenbezeigung vor dem Lebenswerk von Gyula Illyés ausgegeben wurde) loben auch die gemeinsame Arbeit der zwei Institutionen.
Die Soziale Funktion der Bibliothek kommt von der Mitte der 1980er Jahre stärkend vor. Damals wurden die Buchversorgung der alten, kranken und bewegungsbehinderten Personen, sowie die Auslieferung der Bücher in der Bibliothek organisiert. Damals hat die Sammlung der Hörbücher begonnen, die nach Bedarf mit Abspielgerät ausgeliehen werden konnten. Damals wurde die Hinterlegungsbibliothek im Sozialheim in dem Sektor in Gunaras gegründet. Vielleicht kann diese auch als Wirkung der in der integrierten Institution durchgeführten gemeinsamen Arbeit betrachtet werden, da der Familien-Hilfsdienst im Kulturhaus unter dem Namen „Szomszéd Ház“ („Nachbarhaus“) - zuallererst mit sozialen Funktionen auch in diesem Zeitraum konstituiert wurde.    .
Die 1989 und 1990 organisierten Lese- und Lebenswesenslager für Kinder mit Zigeunerherkunft wurden auch im Zeichen der sozialen Ausrichtung und der gemeinsamen Arbeit realisiert. Die beiden Leselager sind bis zum heutigen Tag denkwürdige und erfolgsreiche Veranstaltungen der Bibliothek, mit den Kindern - die diese Lager besucht haben - wurde eine langfristige Verbindung entwickelt.    
Das Gebäude der Bibliothek und die Funktion der einzelnen Räume haben sich in den Jahren fast nicht geändert. Das Ziel des im Jahr 1986 im Leseraum durchgeführten kleineren Umbaus war die Erhöhung der Menge der dort abzulegenden Bücher. Bei den Erneuerungsarbeiten 1990 wurde der komplette Leseraum ausgemalt und der Teppichboden wurde auch gewechselt.   
Der Erhalter hat 1992 gemäß dem Selbstverwaltungsbeschluss die Integration aufgelöst, und gleichzeitig damit unter dem Namen Stadtbibliothek eine neue Institution gegründet. Die Selbstverwaltung hat die von der Bibliothek verwendbaren Räume bestimmt, und das technische Personal, die Einrichtungsgegenstände sowie die Gebrauchsmittel aufgeteilt. Später sind weder innere noch äußere Umbauarbeiten durchgeführt worden. Danach ist die Abtrennung der Zähler der Versorgungsbetriebe (Strom, Zentralheizung) erforderlich geworden.
Die beruflichen Aufgaben bezüglich der Region von Dombóvár sind konstant geblieben, die regionale Arbeit – d.h. die Hilfeleistung den Bibliotheken im Bereich der Methodologie in dem Umkreis der Stadt – wurde aber unter Anrufung von einem Selbstverwaltungsgesetz aufgehoben.
Die Anzahl der Fachmitarbeiter ist auf 6 Zurückgefallen: Direktor, 1 Informationsbibliothekar, 1 Bibliothekar, 1 Lesedienst-Bibliothekar, 1 Kinderbibliothekar, 1 Informationsbestandbearbeiter und 1 Person als Lagerverwalter. Die Anzahl der technischen Mitarbeiter war 4, dann später 3. 
Hinsichtlich des Jahres 1992 können die statistischen Angaben wie folgt beschrieben werden:   
Anzahl der eingeschriebenen Benutzer: 3857, davon Jünger als 14 Jahre: 1513
Anzahl der Besucher: 31924, Anzahl der ausgeliehenen Bände: 65041 Stk.  
Bücherbestand: 85275 Stück Bücher, Jahreszuwachs 1992: 1814 Stk.    

Die bestimmenden Elemente der Bibliotheksarbeiten in den 1990er Jahren können wie folgt aufgeführt werden:
-    Auftritt der Ausschreibungen und Wettbewerbsmöglichkeiten, selbständiges Aufsuchen der Entwicklungsressourcen,
-    Die Einführung des Computers in die Bibliotheksarbeiten, die Einführung und die Relevanz der Verwendung des Programms Textlib,
-     Änderungen der Zusammenstellung der Sammlung, Auftritt von neuen Datenträgern
(CD, CD-ROM, DVD)
-    Das Internet als Informationsquelle und als Mittel der Informationsarbeiten.

In der Bibliothek wurden in den vergangenen Jahren die folgenden Entwicklungen aus Ausschreibungsressourcen realisiert: 
-    1987: Beschaffung des ersten Kopiergerätes
-    1996: Ausbau des Bibliotheks-Versorgungssystems
-    1998: Erhaltung des Bibliotheks-Versorgungssystems
-    1998: Bestandsentwicklung der Bücher der Kinderbibliothek
-    1998: Gründung der Art-Videotheke
-    1999: Beschaffung von technischen Geräten auf einer Telematik-Ausschreibung
-    2000: Ausbau der Computer-Datenbasis des Dokumentendbestands der Bibliothek
-    2000: Beitrag zur Ausgabe des Buchs mit dem Titel 100 Jahre in Dombóvár
-    2001: Modernisierung der technischen Anlagen der Musiktheke
-    2001: Erneuerung der Bibliotheksmöbel
-    2001: Erweiterung des Kinderbibliotheksbestandes
-    2001: Beschaffung eines Kopiergerätes
-    2002: Ausbau des lokalen Netzes
-    2002: Beschaffung von 6 Stk. Multimedien-Computern
-    2002: Beschaffung von Büchern im Zusammenhang mit der Europäischen Union
-    2003: Beschaffung von Büchern des Fachbereichs Technik
-    2003: Erweiterung des Zigeuner- und deutschsprachigen Dokumentenbestandes
Die Computerisierung der Bibliotheksarbeiten hat mit dem Ausbau der Ortskundendatenbasis angefangen. Da die Bibliothek auf die Entwicklung der Ortskundensammlung, sowie auf die Übertragung der Ortskundeninformationen bereits vom Anfang eine große Sorgfalt verwendet hat, hat die Erstellung der den vielfältigen Aufschluss der Sammlung ergebenden Datenbasis bereits 1990 unternommen. Die Datenbasen mit der Bezeichnung DOM (Eine Datenbasis mit Ortskunden-, öffentlichen, und gemeinnützigen Informationen, die über die Daten der Persönlichkeiten von Dombóvár, über die öffentlichen Gebäude, über die Denkmäler, über die geschichtlichen Ereignisse, Gesellschaftsorganisationen, über die lokalen politischen Parteien, über die Wahl, über die Selbstverwaltung usw. Informationen liefert.) und mit der Bezeichnung DOMBO (Diese stellt eine ortskunden-artikelbibliografische  Datenbasis dar, von der die über Dombóvár veröffentlichten Schriften aufgedeckt werden - unabhängig davon, wo, wann und in welchem Dokument diese veröffentlicht wurden.) werden von dem Programm ISIS30 behandelt. Die Bibliothek hat sich bestrebt, gemäß den Sammelkreisvorschriften alle, Dombóvár betreffenden Informationen (nicht nur in Druckversion) zu beschaffen. In der Sammlung können Videokassetten (die sind größtenteils Aufnahmen der Stadttelevision), CD (mit einer Kopie über die vorhandenen Hefte des Wochenblattes Dombóvár und ihre Region im Zeitraum von 1898 bis 1915 gefunden werden können), sonstige Lautmateriale, Kleinvordrucke, Handschriften, Diplomarbeiten, Landkarten, Ansichtskarten gefunden werden. In dem letzten Zeitraum hat sich der Bedarf an Ortskundeninformationen erhöht, hat sich die Anzahl der hierorts ausgegebenen Informationsmateriale, derer Sammlung und Aufdeckung, sowie die Übertragung der Informationen stellen besonders wichtige Aufgaben der Bibliothek dar.
Die Computerisierung ist mit der Beschaffung des integrierten Bibliothekbehandlungsprogramms Textlib im Jahr 1997 weiter gelaufen. Nach dem Kennenlernen der Programmbehandlung ist die Einbürgerung der von der Szabó Ervin Bibliothek in Budapest gekauften Datenbasis erfolgt. Seit 2002 erfolgen die Ausleiheregistrierung, sowie die Auskunft über die Sammlungen per Computer, die die Bibliotheksarbeiten bedeutend erleichtern, und den Aufschluss schneller und moderner machen. In den Ausleihearbeiten gibt es hinsichtlich der Benutzer viele Vorteile: Rasche Information über die Angaben der gesuchten Dokumente, auch wenn diese im Bibliotheksbestand nicht gefunden werden können; über den aktuellen Zustand  können gleich Informationen erhalten werden (Ob die Dokumente im Lagerraum oder bei einem Leser gefunden werden können, oder bereits Abfall geworden sind, usw.). Dadurch können darüber auch Informationen erhalten werden, wann die betreffenden Dokumente voraussichtlich zurückgebracht werden, und wann diese wieder ausgeliehen werden können. Die Vormerkungen werden vom Programm genau verwaltet, nach dem Ablauf der Fristen werden die Aufforderungen erstellt usw. Die Computerausleihe spielt eine bedeutende Rolle auch darin, dass die in wenigeren Auflagen kaufbaren Bücher schnellstmöglich zur Verfügung der Benutzer gestellt werden können.

Im letzten Jahrzehnt wird die Sammlung von der ausgeglichenen Vermehrung und von der planmäßigen Verminderung bezeichnet. Trotz den sich Jahr für Jahr erhöhenden Beschaffungsbeträge wird die jährliche Vermehrung von der bedeutenden Preiserhöhung der Dokumente immer verringert.  Die Beschaffung der nicht konventionellen Dokumente bedarf noch höherer finanzieller Aufwendung. Seit 1997 werden von der Bibliothek CD-s mit Musikinhalt gekauft, CD-ROM-s, die CD-ROM-s haben sich in der Bibliothek 1999 angezeigt. In der Sammlung der Bibliothek konnten 2003 203 Stk. CD-s mit Musikinhalt, 85 Stk. CD-ROM-s und 330 Stk. Videokassetten gefunden werden. Der Ausbau einer DVD Kollektion wird nach der Beschaffung der DVD Spieler derzeit beginnen. Wegen den Ausleihebeschränkungen weist die Verwendung des Teils des Dokumentenbestandes eine sich nur langsam steigernde Tendenz auf.     Die auf CD-ROM-s gekauften Datenbasen stellen genaue Informationsmittel dar:
- Die von FSZEK gekaufte literarische analytische Bibliographie, die eine Bibliographie der Kritiken über die ausgegebenen Schriftwerke und Filme darstellt,
- Die analytische Bibliographie der Märchensammlungen, die den Inhalt der Sammlungen und der Bände nach dem Autor und nach dem Titel darstellt,
- Die soziologische Information, von der die mit dem Thema zusammenhängenden Bücher und Artikel aufgedeckt werden,
- Die Gedichtsammlung, in dem alle Gedichte von 49 Dichter enthalten sind, die nach dem Titel, Wort und Autor gefunden werden können,
- Sammlung der Gesetze und Rechtsvorschriften auf CD – die ein unverzichtbares Mittel der rechtlichen Informationen darstellt.
Die Datenbasen sind in der Bibliothek seit 2001 erreichbar.

Die Internetbenutzung und die Internet-Inhaltserweiterung haben den wichtigsten Teil der Bibliotheksarbeiten - d. h. die rasche Beschaffung und Vermittlung der Informationen - nahezu revolutioniert. In der Bibliothek gibt es seit 1998 Internetanschlüsse, die Internetbenutzung konnte aber damals nur auf zwei Computer, durch eine telefonische Modemverbindung erfolgen. Die Ausnutzung der vielfältigen Vorteile der elektronischen Datenbeschaffung konnte in den Informationsarbeiten, und in der Abwicklung der Fernleihe mit den als Ergebnis der Ausschreibung von IKB erhaltenen Computern, und mit der Einführung der kostenfreien Internetlinie von Sulinet verwirklicht werden.  Derzeit stehen 7 Stück Computer zur Verfügung der Bibliothekbenutzer, und weitere 6 Stück für die Erfüllung der in der Bibliothek anfallenden Arbeiten.
Die innere Einrichtung und die Räume des Gebäudes haben sich in den vergangenen 25 Jahren nichts geändert, hinsichtlich der Funktionalität sind auch nur kleinere Änderungen durchgeführt worden. Den Ansprüchen der Benutzer anpassend wurde im Jahr 2001 eine Lesehalle in der vorherigen Musiktheke ausgebaut, um den Benutzern der Bibliothek gesittete Lern- und Lesemöglichkeiten sicherzustellen, sowie den Handbibliotheksbestand besser einräumen zu können.  Die Lesehalle ist also von den anderen Teilen der Bibliothek gut getrennt, und stellt entsprechende Umstände für die Personen sicher, die lesen oder verschiedene Forschungen durchführen möchten.  Die Funktion der Musiktheke wird von einem Teil der Lesehalle erfüllt - der als Musickecke bezeichnet wurde.

Die Bibliothek hat auf die von dem Außenministerium - im Rahmen des den EU-Beitritt von Ungarn vorbereitenden Programms - veröffentlichten Ausschreibung eine Bewerbung für den Ausbau und für die Entwicklung einer Verlagwerkssammlung - derer Inhalt mit dem Thema des EU-Beitritts in Verbindung steht - eingereiht. Nach der Entwicklung des erwähnten Dokumentenbestands konnten die Einwohner von Dombóvár die EU-Sammlung im Rahmen von Veranstaltungen und Quizspielen kennenlernen.

Im Laufe der Jahre ist die begründete Erwartung der Gesellschaft immer mehr aufgetreten, die Informationen in Druck- und in elektronischer Version in den kleinsten Ortschaften auch erreichen zu können - das bisher nur in den größeren Ortschaften möglich war.  Ab dem 1. September 2005 hat die Dienstleistung der mobilen Bibliothek in den kleinen Ortschaften der Region begonnen.  Im Jahr 2008 funktionierte die Mobilbibliothek-Dienstleistung in 13 Ortschaften (Dalmand, Csibrák, Nak, Lápafő, Szakcs, Várong, Jágónak, Attala, Csikóstőttős, Kocsola, Gyulaj, Kurd, Döbrököz), und Im Jahr 2009 hat eine weitere Ortschaft - Kapospula mit der Mehrwecksassoziation der Kleinregion der Stadt Dombóvár und ihrer Umgebung eine Kooperationsvereinbarung getroffen, von der die zur Erfüllung der Aufgaben erforderlichen Normativen sichergestellt werden. Die berufliche Aufsicht und der berufliche Hintergrund werden von der Stadtbibliothek geleistet. Die Mehrzwecksassoziation der Kleinregion stellt die zu den bestellten Bibliotheksdienstleistungen erforderlichen sonstigen Bedingungen - besonders den Informationsaustausch zwischen der öffentlichen Bibliothek und der Bibliotheksdienstleistungsstelle -, sowie den Betrieb der die Dokumentenströmung gewährenden „Transportmittel“ sicher. 

An allen Dienstleistungsstellen werden die Besucher von einem Bibliothekar, in mindestens 6 Stunden pro Woche gewartet. Außer der Öffnungszeiten können sich die Benutzer mit dem Mitarbeiter der Bibliothek in Verbindung setzen. Neben den typischen Dienstleistungen - d. h. neben der Computer- und Internetbenutzung - ist die Dokumentenausleihe wegen dem sich immer erweiternden Dokumentenbestand der mobilen Bibliothek immer populärer. Die Bibliotheken in den kleinen Ortschaften werden mit Informationsbeschaffungszielen auch oft besucht.  

Die Wirkungen der Zeit konnten auf uns auch bemerkt werden: Der äußere Zustand des vor mehr als 30 Jahre übergebenen Gebäudes ist wegen den Witterungsauswirkungen stark bergab gegangen, das Innere des Gebäudes ist wegen der alltäglichen Benutzung verfallen. Die seit diesem Zeitpunkt durchgeführten kleineren und größeren Nacharbeiten haben die Situation aushilfsweise verbessert, ab dem Zeitpunkt der Eröffnung (1979) wurden aber keine vollständigen Rekonstruktionsarbeiten durchgeführt.

Dafür hat die mit dem Programm „Pécs - die Kulturelle Hauptstadt von Europa - 2010" im Zusammenhang stehende Ausschreibung mit dem Titel „Tradition und Erneuerung" eine Lösung angeboten, Dank dem die Selbstverwaltung von Dombóvár von der Europäischen Union und von dem ungarischen Staat eine nicht zurück zu erstattende Unterstützung in Höhe von 590 Millionen HUF gewonnen hat. Als Ergebnis der mehr Monate lang dauernden Arbeiten hat das Gebäude innen und außen auch eine neue Form erhalten, und das komplette Stromversorgungs-, Heizungs-, Wasser- und Abwassersystem wurden auch modernisiert.

Im Jahr 2010 gab es noch eine erfolgreiche Ausschreibung: Die Bibliothek hat auf der Ausschreibung mit dem Titel „Barrierefreie Bibliotheken in der Kleinregion Dombóvár“ für die Entwicklungen der Bibliothek, und für die Erhöhung der Chancengleichheit fast 24 Millionen HUF gewonnen.


Die Ziele der Ausschreibung stellten der Ausbau einer einheitlichen Bibliotheksdatenbasis der Kleinregion, die Verwirklichung der modernen, der heutigen Zeit entsprechenden Computerausleihe, die Veranstaltung von Programmen, die berufliche Weiterbildung, die Entwicklung von neuen Bibliotheksdienstleistungen, die Erstellung einer sich erneuernden Weibseite, sowie die Organisierung und Abwicklung von Computerkursen dar.
Die Funktion und die im Leben der Stadt gespielte Rolle der Stadtbibliothek, sowie die Menge und die Qualität der Dienstleistungen haben sich in den vergangenen mehr als 55 Jahren viel geändert. In der Gänze kann behauptet werden, dass die Bibliothek eine sich auf die Leserbedürfnisse konzentrierende, und eine, die ausgebreitete und schnellere Beschaffung und Übermittlung der Informationen erzielende Bibliothek geworden ist. Die Bibliothek hat noch 2003 eine „Missionserklärung“ abgefasst, diese lautet wie folgt:
Die Mission der Bibliothek ist, den freien Zugriff zu den Informationen durch Dokumente in Druck- oder elektronischer Version, sowie durch Internetzugang für allen sicherzustellen, und zum einem lebenslangen Lernen der Menschen ein geistiges Heim zu gewähren, sowie zur nutzbringenden Verbringung der Freizeit beizutragen.“

 
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